Ausflug

2017

 

 

Einen wunderschönen, wenn auch teilweise verregneten Tagesausflug, erlebten die Mitglieder des Feuerwehrseniorenclubs rechts der Donau am 07.06.2017bei einer Bayerwaldrundfahrt.  Die Verantwortlichen hatten eine Fahrt nach Neukirchen beim Heiligen Blut, Furth im Wald und Langdorf bei Regen organsiert, frei nach dem Motto, auch unsere Heimat ist schön und gibt es schöne Fleckerl. 

Erste Station war die Wallfahrtskirche in Neukirchen beim Heiligen Blut. Nach einem Weißwurstfrühstück besichtigten die Ausflügler die barocke Wallfahrtskirche Mariä Geburt. Reiseleiter Herbert Gerl hatte die Senioren bereits auf der Anfahrt über die Entstehung und Bedeutung der Wallfahrtkirche informiert. Besonders beeindruckt waren die Gäste von der Vielfalt und Gestaltung der Votivkerzen, der offenen Bauweise der beiden Altäre und damit verbundenen Kirchen und der plastischen Darstellung enes Hussitenführers, der laut Legende im 15. Jahrhundert mit dem Schwert auf den Kopf einer Marienstatue schlug und daraus eine blutähnliche Flüssigkeit lief.

Anschließend ging die Fahrt weiter nach Furth im Wald. Dort stand die Besichtigung der Drachenhöhle und des Further Drachen auf dem Programm. Zunächst erfuhren die Senioren Wissenswertes über die Entstehung und Ursprünge des Further Drachenstichs und der Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte bis in die heutige Zeit. Natürlich durfte auch die Vorführung des Drachen in voller Aktion nicht fehlen.

Mit den gewaltigen Ausmaßen von 4,5 Metern Höhe, 15,5 Metern Länge, und 12 m Flügelspannweite bei einem Gewicht von 11 t hat das Untier natürliche Bewegungsabläufe, eine ausgefeilte Gesichtsmimik und schleudert meterlange Feuerstöße aus dem Rachen. Der Drachen steht damit nicht nur im Guinessbuch der Rekorde, er ist auch der größte Roboter der Welt, der auf seinen vier Beinen gehen oder besser gesagt schreiten kann. Leider fing es an zu regnen, weshalb die Besucher die Vorführung aus der regengeschützten Halle beobachten mussten.

Nach dem Mittagessen wurde der Erlebniswelt Flederwisch in Furth ein Besuch abgestattet. Auch hier wurden die Senioren auf informative und humorvolle Weise auf die Arbeitstechniken in einem kompakten industriellen Betrieb vor hundert Jahren informiert. Die Senioren ließen es sich nicht nehmen, bei der Papierherstellung mitzuhelfen und staunten nicht schlecht bei der Vorführung der größten Dampfmaschine Bayerns aus dem Jahre 1912. Dabei fühlten sie sich in die alte Zeit zurückversetzt.

Bevor die Heimreise angetreten wurde, kehrten die Senioren beim Zauberer Waltini in seinem gleichnamigen Stadl bei Langdorf ein. Nach der gemeinsamen Brotzeit ließen sie sich von der Magie Waltinis verzaubern, genossen seinen Witz und Schlagfertigkeit und waren von seiner Puppe, die er als Bauchredner mit Leben erfüllte, begeistert.

 

Abschließend stellten die Senioren fest, dass sie einen wunderschönen Tag verbracht hatten.